Erstellt von: davidwakefield Veröffentlicht auf relilab.org
Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde – doch viele zögern, sie selbst auszuprobieren. In unseren verschiedenen Bildungs- und Beratungskontexten beobachten wir, dass die Hemmschwelle oft hoch ist. Je rasanter die Entwicklungen, desto grösser das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben. Zwar staunt man über beeindruckende KI-Demos, aber reines Zuschauen hilft wenig: Der produktivste Umgang mit KI gelingt, indem man selbst konkret damit arbeitet und eigene Anwendungsszenarien entwickelt. Wie in vielen Bereichen gilt: Unsicherheit und Unkenntnis führen zu Vorurteilen – und diese erhöhen wiederum die Hürde, es selbst zu versuchen.

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Der produktivste Umgang mit KI gelingt,
indem man selbst konkret damit arbeitet und
eigene Anwendungsszenarien entwickelt.
Wir haben uns gefragt: Wie können wir einen niederschwelligen Einstieg bieten? Unser erster Ansatz war, eine geschützte Spielwiese zu schaffen, in der Interessierte ohne grossen Aufwand und ohne Risiko erste Erfahrungen sammeln können. Tatsächlich lässt sich beispielsweise ein eigener ChatGPT-Zugang in eine Webseite integrieren, sodass andere ihn ohne eigenen Account nutzen können. Allerdings läuft das faktisch darauf hinaus, ChatGPT ohne Login bereitzustellen. Einfacher ist es da, direkt den offiziellen ChatGPT-Dienst zu nutzen. Dies ist unter chatgpt.com auch ohne Anmeldung möglich.
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Warum eine eigene KI bauen?
Welcher Ansatz würde also einen Mehrwert für die Menschen bilden, mit denen wir arbeiten? Stell dir vor, du bist Religionspädagog:in / Katechet:in / Religionslehrperson und benötigst eine KI, um dich bei deiner Vorbereitung von Religionsunterricht, Jugendarbeit, bei Seelsorge oder Liturgiefragen zu unterstützen. Ist der Bau einer solchen KI ohne grosse Vorerfahrung möglich? Und lässt sich eine solche KI anderen zur Verfügung stellen, damit diese damit experimentieren können?
Stell dir vor, du bist
Religionspädagog:in / Katechet:in / Religionslehrperson –
und eine KI unterstützt dich
gezielt bei deinen Vorbereitungen.
Unsere Erfahrung:
Unser Plan war, ein eigenes GPT (also einen eigenen Chatbot auf Basis von ChatGPT) zu erstellen, der bei katechetischen und religionspädagogischen Fragen hilft. Mit einem ChatGPT-Plus-Account ging das erstaunlich einfach – man gibt dem GPT einen Namen, ein Profilbild und ein paar Hinweise (Systeminstruktionen), wie es sich verhalten soll, und fertig. Unser Ergebnis nannten wir «reli-KI» – einen KI–Chatbot speziell für religionspädagogische Zwecke, der in der Schweiz natürlich auch den katholischen Rahmenlehrplan «LeRUKa» kennt. Diesen Assistenten konnten wir dann per Link freigeben, allerdings nur für Personen mit eigenem ChatGPT-Account. Im späteren Verlauf des Ausprobierens konnten wir die reli-KI auch via WordPress-Seite frei zugänglich machen. Wenn du dir ein Bild vom Ergebnis machen möchtest, so kannst du das hier: suhner-wakefield.ch/reli-ki. Unsere Devise lautete: Mit möglichst wenig Hürden loslegen. In diesem Modul zeigen wir, wie du dies ebenfalls kannst.
Mit möglichst wenig Hürden loslegen.
In diesem Modul zeigen wir,
wie du dies ebenfalls kannst.
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Hinweis: Statt lange Theorie zu büffeln, lernst du KI am besten durch praktisches Ausprobieren. Indem du dir deine eigene kleine KI-Anwendung baust, erlebst du direkt, was möglich ist – und wo die Grenzen liegen. Die Idee dahinter: Du schneiderst dir einen KI-Assistenten auf deinen Kontext zu. Ob über ChatGPT direkt oder als Integration auf deiner Website: du behältst die Kontrolle darüber, wofür die KI genutzt wird. Wichtig für das Lernen ist das Anwenden: Sobald du selbst Hand anlegst_, verschwinden viele Berührungsängste._Dieses Lernmodul wechselt zwischen formeller Reflexion und persönlichem Dialog-Stil, um sowohl zum Nachdenken anzuregen als auch praxisnah Schritt-für-Schritt anzuleiten. Ausserdem findest du interaktive Elemente wie Fragen zur Reflexion. Lass dich darauf ein – so lernst du am meisten: „by doing“!
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Anwendungsbeispiele: KI in religionspädagogischen Kontexten
Wie kann KI nun konkret in der Religionspädagogik eingesetzt werden? Hier ein paar Beispiele zur Inspiration:
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Virtueller Bibellexikon-Assistent: Stell dir einen Chatbot vor, der Fragen zu religiösen Begriffen oder Bibelstellen einfach erklärt. Schüler:innen könnten z.B. fragen: «Was bedeutet die Gleichnis vom barmherzigen Samariter?» – und die KI gibt eine verständliche Antwort mit Hintergrundinfos. Die KI kann bei typischen katechetischen Fragen helfen, indem sie sachliche Infos liefert und auch Rückfragen stellt. Sie kann dies umso besser, wenn du sie so einstellst, dass sie die Fragen auf Basis seriöser Quellen (z. B. WiBiLex, WiReLex und frei zugängliche Open Access Publikationen) beantworten.
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Ideengeber für den Unterricht: KI kann als kreative Brainstorming-Partnerin dienen. Eine Religionslehrerin könnte ChatGPT bitten: „Gib mir fünf kreative Ideen, um das Thema Nächstenliebe in der 8. Klasse zu behandeln.“ Die KI liefert dann z.B. Vorschläge für Rollenspiele, moderne Gleichnisse oder Diskussionsfragen. Natürlich muss man die Vorschläge kritisch prüfen – doch als Ideensprudel ist KI nützlich. Du kannst die KI auch bitten, dir zu deinen Ideen eine Rückmeldung zu geben oder dich zu einem Sachverhalt abzufragen.
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Rollenspiele mit historischen Figuren: Im Religionsunterricht oder in der Katechese könnte man KI nutzen, um biblische oder historische Personen «zum Leben zu erwecken». Etwa ein Chatbot, der in die Rolle von Paulus schlüpft und Fragen zu seinen Missionsreisen beantwortet, oder eine KI, die Martin Luther simuliert. Lernende könnten in einem geschützten Rahmen dialogisch mit diesen KI-Figuren sprechen. Das macht Geschichte erlebbar – und regt zur Vertiefung an. (Wichtig: Dabei immer klarstellen, dass es eine Simulation ist, keine echte Persönlichkeit.) International bekannt wurde das Projekt «KI-Jesus» aus Luzern. Dazu erfährst du übrigens mehr im entsprechenden Atelier an der Tagung «Religion Reloaded».
Quiz und Wiederholung: KI kann automatische Quizfragen aus Lehrtexten generieren. Zum Beispiel lässt du einen Abschnitt des Religionsbuchs von der KI in Quizfragen umwandeln – schon hast du ein interaktives Quiz für die Lerngruppe. Genauso kann die KI Lückentexte erstellen oder Vokabeln abfragen (etwa Begriffe wie Exodus, Synode, etc.).
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Beispiel (Dialog):
Schüler:in: «Was bedeutet eigentlich das Wort Gnade?»
KI-Assistent: «Gnade bedeutet im christlichen Kontext, dass Gott den Menschen vergibt, ohne dass sie es verdienen müssen. Es ist wie ein unverdientes Geschenk. Kannst du dir vorstellen, warum dieses Konzept wichtig sein könnte?»
Schüler:in: «Vielleicht weil man wissen soll, dass Gott einen liebt, egal was ist?»
KI-Assistent: «Genau – die bedingungslose Liebe steht dahinter…»
Lehrperson: «Was meint ihr, wo begegnet uns Gnade im Alltag?»
Dieses fiktive Gespräch zeigt, wie ein KI-Assistent Wissen liefern, aber auch Rückfragen stellen kann. Dadurch entsteht leicht ein interaktiver Dialog, den die Lehrperson moderieren kann. KI ersetzt hier nicht das Gespräch in der Gruppe – sie erweitert es lediglich um einen weiteren Impulsgeber. Der Einsatz von KI-Assistenten kann zudem dabei helfen, einen niederschwelligen Zugang zu bieten: In einer Unterrichtsstunde stellt nur ein Teil der Schüler:innen vorhandene Fragen. Viele halten sich hingegen zurück. Das ist bei Erwachsenen oft nicht anders, weshalb wir KI inzwischen auch in Bildungsveranstaltungen einsetzen und ein GPT bauen, den wir mit unseren Unterrichtsmaterialien «trainiert» haben. Die Rückmeldungen hierauf sind sehr positiv. Sie ersetzen den Austausch von Mensch zu Mensch nicht. Sie ergänzen ihn.
KI-Assistenten ersetzen den Austausch
von Mensch zu Mensch nicht.
Sie ergänzen ihn.
Natürlich gibt es noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Wichtig ist immer: Die KI sollte dienend eingesetzt werden – als Helferlein, nicht als Lehrmeister. Du kennst deinen Kontext am besten. Überlege dir, wo eine schlaue Text-KI Routinearbeit erleichtern oder kreative Denkanstösse geben kann. Und dann: einfach ausprobieren!
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Schritt-für-Schritt: Einen eigenen KI-Assistenten bauen
Nun gehen wir ans Eingemachte. Wie baust du deinen eigenen KI-Assistenten? Keine Sorge, du musst keine Programmierer:in sein. Wir zeigen einen möglichen Weg Schritt für Schritt (es gäbe noch viele weitere…) . Klappe die Anleitung auf, um die Details zu sehen:
Schritt 1: Ziele und Anwendungsszenario festlegen
Am Anfang steht die Idee. Überlege dir, wofür du deinen KI-Assistenten einsetzen möchtest. Soll er Fragen zu einem bestimmten Themengebiet beantworten (z.B. Bibel, Ethik, Kirchengeschichte)? Oder soll er beim Erstellen von Unterrichtsmaterial helfen? Definiere möglichst konkret:
-
Zielgruppe: Wer soll mit der KI interagieren? (z.B. du selbst, Kolleg:innen, Schüler:innen)
-
Aufgabe: Wobei soll die KI helfen? (Fragen beantworten, Texte zusammenfassen, Ideen generieren, etc.)
-
Stil: In welchem Tonfall oder Stil soll die KI kommunizieren? (fachlich-neutral, kindgerecht, dialogisch, humorvoll?)
Ziel ist ein klares Szenario.
Beispiel:
«Ich möchte einen KI-Tutor für den Konfirmandenunterricht, der biblische Geschichten in heutigen Worten erzählen kann und bei Verständnisfragen hilft.»
Schritt 2: Passende KI-Plattform auswählen
Als nächstes brauchst du Zugang zu einer KI-Plattform, auf der du deinen Assistenten einrichten kannst. Z. B. ChatGPT von OpenAI oder ähnliche Dienste. Für unser Vorgehen haben wir ChatGPT genutzt, ohne diesen Dienst explizit empfehlen zu wollen. Es gibt zwei Optionen mit ChatGPT:
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OpenAI ChatGPT (Weboberfläche): Wenn du einen ChatGPT-Plus-Account hast (20 USD/Monat), kannst du damit direkt eigene GPTs erstellen. In der ChatGPT-Oberfläche gibt es im Plus-Bereich eine Funktion «GPTs erkunden» → «Erstellen». Dort kannst du deinem KI-Assistenten einen Namen, ein Bild und Anweisungen geben. Anschliessend bekommst du einen Link, über den andere (mit eigenem Account) deinen Assistenten nutzen können. (Achtung: Ohne Plus-Account steht diese Funktion nicht zur Verfügung.)
-
OpenAI Playground / API: Eine alternative Route ist der OpenAI Playground oder direkt die API. Hier brauchst du einen Account bei OpenAI (kostenlos registrieren genügt zunächst). Über den Playground kannst du verschiedene KI-Modelle ausprobieren und mit Systeminstruktionen arbeiten. Wenn du tiefer einsteigen willst, bietet die API maximale Flexibilität – allerdings musst du hier etwas technischer vorgehen (z.B. einen API-Schlüssel generieren und eventuell in Ansätzen programmieren, wobei wir dir hier auch Personen empfehlen können, die dich dabei unterstützen können). Der Vorteil: Mit der API kannst du die KI in eigene Anwendungen oder Websites einbinden. Unsere reli-KI haben wir z. B. über die API in eine WordPress-Seite integriert.
Tipp: Wenn du eine einfache Lösung ohne Programmierung suchst und die Nutzer:innen später alle einen ChatGPT-Account haben dürfen, ist der Weg über ChatGPT-Plus (eigene GPT erstellen) am schnellsten. Falls du jedoch Nutzer ohne OpenAI-Account erreichen möchtest (z.B. öffentlich auf einer Website), lohnt sich der API-Weg.
Voraussetzungen prüfen: Für beide Wege benötigst du ein OpenAI-Konto. Der Plus-Account kostet zwar Geld, aber auch im kostenfreien Modus kannst du im Playground begrenzt experimentieren. Möchtest du die API nutzen, solltest du bereit sein, eine Kreditkarte für eventuelle Nutzungskosten zu hinterlegen (kleine Tests kosten oft nur wenige Cent, da die Abrechnung nach verbrauchten Tokens erfolgt). Alternativ gibt es auch andere KI-Anbieter als OpenAI.
Schritt 3: Systeminstruktionen – deiner KI eine Rolle geben
Jetzt kommt ein wichtiger Schritt: Bringe deiner KI bei, wie sie agieren soll. Das geschieht über sogenannte Systeminstruktionen (manchmal auch «Hinweise», «System Prompt» oder «Expertenmodus» genannt). Dabei handelt es sich um Vorgaben, die du der KI mit auf den Weg gibst, bevor eigentliche Nutzerfragen gestellt werden. So kannst du festlegen:
-
welche Rolle die KI einnimmt (z.B. «Du bist ein hilfsbereiter Chatbot für den Religionsunterricht…»),
-
was der KI erlaubt oder verboten ist (z.B. «Antworte nur, wenn du sicher bist; bei unsicheren Fragen bitte um Rückfrage.»),
-
den gewünschten Tonfall oder Antwortstil (z.B. «Erkläre Begriffe in einfacher Sprache und verwende Beispiele.»).
Im OpenAI Playground gibt es ein Feld für System, in dem man solche Instruktionen eingibt. Bei ChatGPT-Plus erfolgt dies im Bereich «Hinweise» beim Erstellen eines GPT.
Beispiel für eine Systeminstruktion:
Du bist eine KI-Assistentin für Religionslehrer:innen. Du beantwortest Fragen zu Religion, Theologie und Ethik. Deine Sprache ist wertschätzend, klar und einfach. Wenn du Beispiele gibst, beziehst du dich auf Alltagssituationen. Stelle am Ende deiner Erklärungen manchmal eine offene Frage, um zum Nachdenken anzuregen.
Diese Instruktion würde die KI anweisen, etwa in der Rolle eines freundlichen, einfach erklärenden Tutors zu agieren, der die Lernenden zur Reflexion anregt. Du kannst auch sehr spezifische Anweisungen geben, z. B.:
-
«Wenn nach kontroversen theologischen Themen gefragt wird, präsentiere verschiedene Standpunkte (katholisch, evangelisch etc.), ohne selbst Position zu beziehen.»
-
«Nutze bei biblischen Fragen nach Möglichkeit Zitate aus der Einheitsübersetzung 2016.»
-
«Halte deine Antworten unter 200 Wörtern.»
Experimentiere mit den Systeminstruktionen! Hier steckt viel didaktisches Potenzial drin. Du kannst die KI so einstellen, dass sie genau deinen pädagogischen Ansprüchen genügt – etwa extra behutsam bei sensiblen Themen reagiert oder besonders kreative Aufgaben stellt.
Merke:
Systeminstruktionen wirken wie der Charakter und die Berufsbeschreibung deiner KI. Sie werden den späteren Nutzenden nicht angezeigt, beeinflussen aber massgeblich die Art der Antworten. Nimm dir Zeit für diesen Schritt und teste verschiedene Formulierungen, bis der Assistent in etwa so reagiert, wie du es dir vorstellst.
Schritt 4: Eigenes Wissen und Materialien einbinden
Dein KI-Assistent ist bis jetzt ein allgemeines Sprachmodell mit bestimmten Verhaltensregeln. Wenn du möchtest, dass er spezifisches Wissen parat hat (z.B. bestimmte Lehrpläne, theologische Texte, eure Gemeindebriefe o. ä.), musst du ihm diese Informationen zur Verfügung stellen. Es gibt verschiedene Wege dafür, je nach technischer Versiertheit:
-
Manuell «füttern»: Die einfachste Methode: Kopiere relevante Textauszüge aus deinen Materialien in den Chat, wenn du eine Frage stellst. Zum Beispiel: «Hier ist der Text des Gleichnisses vom verlorenen Sohn: [Textauszug]. Erkläre daraus …». Die KI erhält so direkt die nötigen Infos im Prompt. Nachteil: Nur für einzelne Fragen praktikabel, nicht dauerhaft im Assistenten verankert.
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Dateien hochladen (ChatGPT Plugins): ChatGPT bietet (für Plus-Nutzer:innen) Funktionen an, um Dateien wie PDFs oder TXT zu analysieren. Du könntest z. B. einen PDF-Artikel hochladen und dann Fragen dazu stellen. Allerdings ist dies bislang eher für die Einzelanalyse gedacht, weniger um das Wissen dauerhaft ins Modell zu integrieren.
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Eine eigene Datenbank anlegen: Du kannst über die ChatGPT Weboberfläche oder über Open AI Playground Dateien hochladen (für die du die entsprechenden Rechte besitzt) und in den Systeminstruktionen anweisen, darauf zurückzugreifen.
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Externe Wissensdatenbank nutzen: Fortgeschrittene Möglichkeit über die API: Du kannst wichtige Dokumente in eine Datenbank einpflegen (Stichwort: Vektordatenbank/Embeddings). Bei jeder Nutzerfrage durchsucht ein vorgeschaltetes Tool deine Dokumente und liefert der KI relevante Textstellen als Kontext. Dadurch zitiert die KI sozusagen aus deinen Unterlagen. Es gibt hierfür fertige Lösungen und Libraries (z. B. LangChain in Python), doch das erfordert Programmierung.
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Modell fein-tunen: Eine weitere fortgeschrittene Option ist das Fine-Tuning des Modells mit deinen Daten. Dabei würde man das KI-Modell nachträglich mit spezifischen Q&A-Paaren oder Texten weitertrainieren. OpenAI bietet so etwas für manche Modelle an. In der Praxis ist das aber komplex und meist nicht nötig, solange die obenstehenden Methoden ausreichen.
Für den Start empfehlen wir, den einfachen Weg zu gehen: Halte wichtige Informationen bereit und speise sie der KI situativ ein. Du wirst staunen, wie gut das funktioniert. Soll der Assistent z. B. Fragen zum Katechismus beantworten, könntest du die relevantesten Passagen als Systemnachricht hinterlegen: «Zur Orientierung: Folgende Aussagen stammen aus dem Katechismus … [Textstellen].» Dann weiß die KI von Beginn an, worauf sie sich stützen soll.
Schritt 5: Testen und Feinjustieren
Dein Assistent steht nun im Prinzip. Zeit für einen Testlauf! Stelle ein paar typische Fragen deines Zielpublikums und schau, wie die KI antwortet. Achte dabei auf:
-
Inhaltliche Richtigkeit: Stimmt das, was die KI sagt? (Gerade bei Fakten unbedingt prüfen!)
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Ton und Sprache: Passt der Stil zu deiner Zielgruppe? Wenn die KI z.B. noch zu kompliziert erklärt, versuch die Instruktionen anzupassen (etwa «noch einfacher erklären» hinzufügen).
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Umgang mit heiklen Fragen: Probiere auch mal eine kontroverse oder sensible Frage. Bleibt die KI respektvoll und neutral? Falls nicht, justiere nach (z.B. «bei kontroversen Themen keine wertenden Aussagen»).
Es ist normal, dass du ein paar Durchgänge brauchst, bis du zufrieden bist. Ändere die Systeminstruktionen oder gib der KI im Chatverlauf zusätzliche Hinweise. Denk daran, dass KI-Ausgaben stochastisch sind – es kann also bei wiederholten Versuchen etwas variieren. Teste ruhig mehrfach.
Wenn möglich, lass auch jemand anders testen, der zur Zielgruppe gehört. Feedback von Kolleg:innen oder Lernenden ist Gold wert! So erkennst du, ob der Assistent verständlich und hilfreich antwortet.
Schritt 6: Deinen KI-Assistenten weitergeben und nutzen
Bist du mit deinem «Prototyp» zufrieden, kannst du ihn anderen zugänglich machen. Dafür gibt es je nach gewählter Plattform mehrere Wege:
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Teilen über ChatGPT-Link: Hast du deinen Assistenten als Custom GPT in ChatGPT Plus erstellt, kannst du einfach den Freigabe-Link verbreiten. Jede:r mit einem eigenen ChatGPT-Account (Plus oder kostenlos) kann dann über diesen Link deinen Assistenten nutzen . Der Link öffnet die ChatGPT-Oberfläche, und dein GPT ist bereits vorgeladen. Wichtig: Ohne OpenAI-Account geht dies nicht, d. h. komplett öffentlich für alle ist dieser Weg nicht.
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Einbetten in eine Website (via API): Möchtest du deinen KI-Bot z. B. auf einer WordPress-Website einbinden, ist die API der Weg. Dafür benötigst du deinen API-Schlüssel von OpenAI (im Account einsehbar). Entweder programmierst du selbst eine kleine Chat-Oberfläche auf deiner Seite, die Anfragen an die OpenAI-API stellt – oder du nutzt fertige Plugins. Es gibt WordPress-Plugins, die die Integration vereinfachen (Stichwort: «ChatGPT Chatbot» Plugins). Unsere reli-KI haben wir beispielsweise mittels API in eine WordPress-Seite integriert und dafür das Plugin «AI-Engine» genutzt. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür kann komplexer sein, umfasst aber im Kern: Plugin installieren oder eigenes Skript schreiben, API-Key eingeben, Systemprompt konfigurieren, und das Chat-Widget auf der Seite platzieren.
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Weitergabe in geschlossenen Gruppen: Wenn der Assistent nur einem bestimmten Kreis dienen soll, kannst du auch überlegen, den Zugang begrenzt zu halten. Beispielsweise den Link nur in deiner Bildungsinstitution zu teilen, oder die Web-Version durch ein Passwort zu schützen. So behältst du Kontrolle, wer mit der KI interagiert. Oder du stellst, wie wir dies anfänglich gemacht haben, in der Gruppe ein Gerät zur Verfügung, über das die Gruppe auf den Assistenten zugreifen kann.
Praktisch bedeutet das: Hast du die technischen Schritte geschafft, kannst du nun den Link zu deinem KI-Assistenten versenden oder ihn auf deiner Website publik machen. Teste die finale Umgebung unbedingt noch einmal (z. B. ob das Web-Widget sauber funktioniert). Und erkläre deinen Nutzer:innen kurz, was der Assistent kann und wie er zu bedienen ist.
Tipp:
Du hast keine eigene Website, möchtest aber trotzdem einen KI-Chatbot öffentlich bereitstellen? Eine einfache Lösung ist, den kostenlosen Blogdienst von rpi-virtuell (einer Plattform für Religionspädagogik). Dort kannst du ebenfalls eigene Plugins nutzen oder HTML einbetten. So bekommst du schnell eine Basis, um deinen Assistenten z.B. Kolleg:innen zu präsentieren, ohne gleich eine eigene Webseite aufsetzen zu müssen.
Herzlichen Glückwunsch – dein eigener KI-Assistent ist einsatzbereit! Denk daran, dass dies nur eine von vielen möglichen Vorgehensweisen ist. Du hast nun aber die wichtigsten Schritte kennengelernt: Idee – Plattform – Instruktion – Wissen «füttern» – Testen – Teilen.
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Ethische Reflexion:Verantwortung, Bias und «Wahrheit»
Eine KI zu bauen ist das Eine – sie verantwortlich einzusetzen das Andere. Gerade im religionspädagogischen Umfeld sind die ethischen Implikationen wichtig. Im Folgenden ein paar Denkanstösse, die während und nach der Entwicklung deines KI-Assistenten bedacht werden sollten:
Wer trägt die Verantwortung?
Auch wenn die KI eigenständig Formulierungen erzeugt: Verantwortung für die Inhalte trägt letztlich der Mensch, der sie einsetzt. KI-Systeme haben keine Vernunft und handeln nicht aus eigenem Antrieb, daher können sie auch keine moralische Verantwortung übernehmen. Sie sind Werkzeuge. Der Deutsche Ethikrat betont in einer Stellungnahme, dass der Mensch immer das letzte Wort haben muss – KI darf ihn nicht ersetzen. Für die Praxis heißt das: Lasse deine KI nicht unbeaufsichtigt kritische Entscheidungen fällen. Wenn dein Assistent z. B. Ratschläge gibt, prüfe diese bevor du sie 1:1 übernimmst. In Unterrichtssituationen soll KI die Lehrkraft unterstützen, aber niemals die pädagogische Verantwortung untergraben.
Positiv formuliert: Eine gut genutzte KI kann Menschen dabei unterstützen sich zu entfalten. Sie soll deren Autonomie und Selbstwirksamkeitsüberzeugung nicht mindern. Halte dir dieses Prinzip vor Augen, und setze deine KI gezielt so ein, dass sie Menschen dient – nicht, dass Menschen nur noch der KI dienen oder blind folgen.
Eine gut genutzte KI kann
Menschen dabei unterstützen
sich zu entfalten.
Sie soll deren Autonomie
und Selbstwirksamkeitsüberzeugung
nicht mindern.
Bias und Fairness: die blinden Flecken der KI
KI-Modelle wie ChatGPT wurden auf riesigen Textmengen aus dem Internet trainiert. Darin stecken unweigerlich Biases (Voreingenommenheiten) – kulturelle, gesellschaftliche, politische. So neigt die KI eventuell dazu, Mehrheitsmeinungen zu reproduzieren oder bestimmte Perspektiven zu bevorzugen. Im religionspädagogischen Kontext könnte das bedeuten: Ein KI-Assistent gibt z. B. eher eine säkulare oder populäre Antwort und vernachlässigt Minderheitenperspektiven oder theologische Tiefe.
Das ist kein böser Wille der KI, sondern ein Trainingsartefakt. Dennoch gilt es aufzupassen: KI kann bestehende Diskriminierung unbewusst fortschreiben. Beispielsweise könnten bestimmte religiöse Traditionen weniger präsent im Trainingsmaterial gewesen sein, sodass die KI sie seltener erwähnt. Oder sie hat Vorurteile aus Online-Diskursen aufgeschnappt (etwa stereotype Darstellungen von Religion).
Was tun? – Zunächst: Sei dir dieser möglichen Schieflagen bewusst. Beobachte die Antworten kritisch. Du kannst in deinen Systeminstruktionen gezielt gegensteuern, z. B.: «Berücksichtige katholische und evangelische Sichtweisen gleichermassen.» oder «Achte auf eine inklusive Sprache.» Wenn dir ein Bias auffällt, thematisiere es sogar im Unterricht: Das wäre ein toller Anlass, Medienkompetenz und KI-Verständnis zu fördern.
Und schliesslich: Gib Feedback! ChatGPT & Co. lernen durch Rückmeldungen. Falls eine Antwort problematisch war, kannst du dies melden oder selbst in der nächsten Interaktion korrigierend eingreifen (z.B. «Die vorherige Antwort war einseitig, beachte auch XYZ…»).
Halluzinationen und Wahrheitsgehalt
Eine besondere Herausforderung bei generativer KI: Sie kann sehr überzeugend klingende Unwahrheiten produzieren. Man nennt das salopp «halluzinieren». Das Modell erfindet Antworten, wenn es keine sicheren Daten hat. Im schlimmsten Fall präsentiert es falsche Fakten oder Zitate, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar ist.
Eine besondere Herausforderung
bei generativer KI:
Sie kann
sehr überzeugend klingende
Unwahrheiten produzieren.
Im theologischen Bereich könnte das z.B. bedeuten, die KI dichtet eine vermeintliche Bibelstelle oder ein falsches Konzilszitat dazu. Deshalb: Immer Quellen prüfen! Lasse dir, wenn möglich, Quellen oder Referenzen nennen. Gute KI-Antworten sollten transparent machen, woher die Informationen stammen. Wenn deine KI-Assistentin also eine theologische Aussage trifft, versuche nachzufragen: «Wo steht das geschrieben?» oder «Quelle?». Falls sie keine angeben kann, ist Skepsis angebracht. Du kannst dem entgegenwirken, wenn du in den Systeminstruktionen schreibst: «Erfinde keine Antworten und gib Unsicherheiten offen zu.»
Ein bewusster Umgang mit dieser Wahrheitsunsicherheit kann wiederum lehrreich sein: Zum Beispiel könntest du Lernende darauf hinweisen, dass auch der KI-Assistent Fehler machen kann, und sie bitten, Angaben der KI immer gegenzuchecken (etwa in der Bibel oder im Lehrbuch). So fördert die KI sogar kritisches Denken, wenn man den Umgang damit richtig anleitet.
Datenschutz und Urheberrecht: Rahmenbedingungen kennen
Neben den grossen ethischen Linien gibt es handfeste juristische und praktische Aspekte. Zwei zentrale Bereiche: Datenschutz und Urheberrecht. Hier einige Punkte, die du beachten solltest:
- Datenschutz / Privacy: Wenn du personenbezogene Daten in die KI eingibst (z. B. Namen, vertrauliche Anliegen), lädst du sie auf Server eines Unternehmens (bei ChatGPT: OpenAI in den USA). Das unterliegt Datenschutzgesetzen wie dem DSG oder der DSGVO. Mittlerweile kann man bei ChatGPT die Chat-Historie ausschalten, sodass Eingaben nicht zum Training verwendet werden – aber Vorsicht ist dennoch geboten. Gib keine sensiblen personenbezogenen Daten an die KI, wenn du nicht sicher bist, dass dies erlaubt ist. Es gibt zwar inzwischen bereits Techniken, um GPT Leakage zu verhindern oder zumindest die Wahrscheinlichkeit dafür zu senken; es ist aber nach wie vor möglich. Hier ist also Vorsicht geboten. Für den Schulbereich heisst das: Keine echten Schüler:innendaten oder -fälle ungefiltert durch die KI jagen. Wenn du Fallbeispiele diskutieren willst, dann anonymisiere sie. Und informiere dich über die Richtlinien deiner Schulbehörde oder Institution bezüglich KI-Nutzung. Eventuell musst du Nutzende auch darauf hinweisen, dass ihre Eingaben von einem externen Dienst verarbeitet werden. Eine Alternative kann der Einsatz von MS Azure sein, was aber aufwändiger beim Einrichten ist.
Gib keine sensiblen
personenbezogenen Daten an die KI –
die Datensicherheit ist häufig
(noch) nicht gewährleistet.
- Urheberrecht: KI-Modelle trainieren auf Unmengen Text – darunter auch urheberrechtlich geschütztes Material. Es laufen bereits Klagen von Autor:innen, die OpenAI vorwerfen, ihre Bücher unerlaubt zum Training genutzt zu haben. Das zeigt: Beim Thema KI und Copyright herrscht derzeit Unsicherheit. Für deinen Alltag bedeutet das zweierlei:
- Eigene Inputs: Lade keine ganzen fremden Werke in die KI, wenn diese nicht gemeinfrei oder lizenziert sind. Beispielsweise einen kompletten Verlagstext als Kontext einzufügen, könnte eine urheberrechtliche Nutzung darstellen, die nicht erlaubt ist. Im Zweifel frag nach Erlaubnis oder begnüge dich mit kleineren Auszügen (die möglicherweise durch Zitatrecht gedeckt sind).
- Outputs der KI: Die Texte, die ChatGPT generiert, gelten laut OpenAI zwar als vom Nutzer «eigene» Inhalte (du darfst sie verwenden), aber sie könnten Passagen enthalten, die so oder ähnlich im Training vorkamen. Es könnte passieren, dass z. B. ein bekanntes Gebet oder Liedtext nahezu wörtlich ausgegeben wird, ohne Urheber zu nennen. Sei also wachsam: Wenn die KI längere, sehr spezifische Texte liefert, frage dich, ob das eventuell irgendwoher abgeschrieben sein könnte. Im Zweifel mache einen Plagiatscheck oder bitte die KI selbst, ihre Quellen offenzulegen.
- Creative Commons & Co.: Eine gute Praxis ist, möglichst mit freien Bildungsinhalten zu arbeiten. Vielleicht kannst du Materialien, die unter Creative-Commons-Lizenz stehen, der KI geben – dann verletzt du keine Rechte. Ebenso könntest du AI-Antworten, die du weiterverwendest (z.B. als Arbeitsblatt-Text), selbst unter eine offene Lizenz stellen. So trägt KI sogar zur Open Educational Resources Bewegung bei.
Insgesamt gilt: KI bewegt sich in rechtlichen Grauzonen, die sich noch klären. Halte dich an die Grundregeln von Datenschutz und Copyright, die du auch ohne KI beachten würdest.
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Didaktischer Tipp: Systeminstruktionen als Lerngegenstand
Abschließend noch ein spezieller Hinweis für die didaktisch Interessierten: Macht die Systeminstruktionen selbst zum Lerninhalt! Warum? Indem Lernende verstehen, wie man mit KI spricht und sie steuert, erwerben sie eine wichtige Zukunftskompetenz (Prompt Engineering). Ausserdem fördert es die Transparenz.
Du kannst zum Beispiel im Unterricht offenlegen, welche Instruktionen du deiner KI gegeben hast, und gemeinsam überlegen, wie man diese verändern könnte. Lass doch die Schüler:innen vorschlagen, was die KI dürfen oder sollen dürfte. Zum Beispiel könnten sie entscheiden: «Unsere KI soll immer auch einen biblischen Bezug herstellen» – und prompt wird die Systeminstruktion angepasst. So fühlen sich alle als Mit-Gestaltende der KI. Auch ein Vergleich ist spannend: Formuliere die gleiche Frage einmal ohne besondere Instruktion an ChatGPT, und einmal mit einer ausführlichen Systeminstruktion (z.B. «Du bist eine Theologie-Professorin …»). Lasse die Klasse die Unterschiede der Antworten analysieren. Sie werden feststellen, wie sehr die Vorgaben den Output beeinflussen. Das schult kritisches Bewusstsein im Umgang mit KI.
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Beispiel:
Versuch mal, zwei unterschiedliche Systemrollen vorzugeben:
System A: «Du bist ein strenge Theologie-Professorin, sehr formal.»
System B: «Du bist ein jugendliche Kirchenbloggerin, locker und kreativ.»
Dann stelle beiden die gleiche Frage: «Erkläre die Dreifaltigkeit.»
-> Die Antworten werden stilistisch (und vielleicht auch inhaltlich) erkennbar variieren. Genau solche Experimente verdeutlichen, dass KI nicht die eine objektive Antwort liefert, sondern dass Ergebnisse vom Kontext abhängen.
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«Learn out loud»: Teile dein Lernen
Zum Abschluss: Hab Mut zur Kreativität und Freude daran! Die Technik entwickelt sich rasant, und natürlich werden deine ersten KI-Projekte nicht perfekt sein. Aber indem du ausprobierst, reflektierst und verbesserst, lernst du am meisten – und ermöglichst auch deinen Mitmenschen wertvolle Lernprozesse. KI ist ein Werkzeug, das in den richtigen Händen Potenzial entfaltet.
Indem du ausprobierst, reflektierst und verbesserst,
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Hinweis: Falls du lieber mit Videos lernst, schau ergänzend GPT-Erstellen-Anleitungen auf Videoplattormen (z.B. Youtube) an. Eine von vielen Möglichkeiten findest du z.B. > hier.
Also: Lerne so viel du willst – mit deiner eigenen KI! Viel Erfolg und Freude beim Tüfteln und Entdecken. Wenn dein Assistent gebaut ist, dann freut sich die RPT-Community aufs Ausprobieren. Bring dich ein ins relilab.
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Jasmine Suhner
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David Wakefield
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Diese Lernressource wurde von Dr. Jasmine Suhner und Dr. David Wakefield erstellt. Es entstand im Rahmen ihrer Arbeit für Suhner & Wakefield.

